Peter Sengl
Die Bilder Sengls spiegeln unsere konsum- und sexorientierte Gesellschaft wieder. Fröhliche Menschen lassen sich willfährig verschrauben, durchdringen, montieren. Sie werden von Bandagen in Zwangspositionen gezerrt und scheinen es garnicht zu bemerken. Der erste Eindruck ist durchaus fröhlich - das Lachen vergeht aber bald. Doppelbödig und absurd sind auch die Bildtitel - Hinterkopfbeweißung, De Sades Juliette deproportionieren (Dreipunktlecken) oder Kreuzgummi lässt die Hoffnung auf Erklärendes schnell schwinden.

Peter Sengl wird von der Galerie Gerersdorfer vertreten.