Susanne Sengl zeigt die Werkgruppe "Gaumenschmaus und Sinnesfreude". Die feinen Bleistiftzeichnungen entstanden als Assoziation zu "Rottenhöfers Illustriertem Kochbuch". Rottenhöfer war erster Mundkoch des Bayernkönigs Maximilian II.
Die Bilder Peter Sengls spiegeln unsere konsum- und sexorientierte Gesellschaft wieder. Fröhliche Menschen lassen sich willfährig verschrauben, durchdringen, montieren. Sie werden von Bandagen in Zwangspositionen gezerrt und scheinen es garnicht zu bemerken. Der erste Eindruck ist durchaus fröhlich - das Lachen vergeht aber bald...
Deborah, die Tochter Peter und Susanne Sengls betont, dass ihre Bilder die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft nicht kritisieren. Sie hat kein Problem mit den Dingen, die zwischen den Menschen passieren - eher möchte sie die heile Welt infrage stellen, indem sie ihre Pornobilder, penibel aus kleinen Mosaiksteinchen zusammengesetzt, mit kitschigen Goldrahmen kontrastiert.
Die Ausstellung ist vom 23.5. bis zum 28.6.2002 Montag bis Freitag von 11.00 bis 18.00 uhr geöffnet.
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Harald A. Jahn, Galerie Abendstern
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