Peter Sengl

Die Bilder Sengls spiegeln unsere konsum- und sexorientierte Gesellschaft wieder. Fröhliche Menschen lassen sich willfährig verschrauben, durchdringen, montieren. Sie werden von Bandagen in Zwangspositionen gezerrt und scheinen es garnicht zu bemerken. Der erste Eindruck ist durchaus fröhlich - das Lachen vergeht aber bald. Doppelbödig und absurd sind auch die Bildtitel - Hinterkopfbeweißung, De Sades Juliette deproportionieren (Dreipunktlecken) oder Kreuzgummi lässt die Hoffnung auf Erklärendes schnell schwinden.

Teddyblut wird Schenkelweiss (Armterzstern) (Karsamstaghocke)

Mit Saira Punukreuz Todblick mit gelbem Brustkorb (Molinier) De Sades Juliette deproportionieren (Dreipunktlecken)

Rückenlassos Hintergrund zerkreuzt Kreuzgummi Sich um Liebespaar drehende Hockende (Sieb bis neunfache Seitenbindung - Genickklappe) (Traum vom Sitz am Rosenbaum)

Spiralgelbhaltung (Armerwärmung) Sieben achtfach verstärken (Rot-zeigen) (Augenstechertanz) Seitl. Schamhaartanz

(Fußverschränkte, hängende) unter anderem Fischmaulverstrebte (platinblond)

Peter Sengl wird von der Galerie Gerersdorfer vertreten.

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